Food-Fotografie – wie gelingt sie?
Rückblick auf einen intensiven Food-Fotografie-Workshop mit praktischen Tipps zu Objektiven, natürlichem und künstlichem Licht, Stativ und Styling.

Wir blicken zurück auf einen intensiven Workshop zur Food-Fotografie!
Am 20. Februar 2021 fand im Krakauer Restaurant Plac Nowy 1 ein intensiver Workshop statt, organisiert von Next77, dem exklusiven polnischen Distributor von Irix Lens und Quadralite. Die Teilnehmer arbeiteten mit unterschiedlichen Lichtarten und konnten herausfinden, welcher fotografische Stil ihnen am meisten liegt. Mit Irix-Objektiven konnten sie außerdem manuelle Fokussierung und optische Qualität unter realen Bedingungen ausprobieren.
Die wichtigsten Aspekte der Food-Fotografie
Ein gutes Food-Foto soll nicht nur den Sehsinn ansprechen, sondern auch Geruch und Geschmack im Kopf entstehen lassen. Dafür braucht es Kenntnisse in Food-Styling, Lichtführung und Kameraeinstellungen. Manuelle Belichtung hilft, ausgefressene Lichter zu vermeiden und Schärfe sowie Details zu kontrollieren. Ein niedriger ISO-Wert reduziert Bildrauschen, ein Monitor erleichtert die direkte Bildkontrolle und RAW-Dateien bieten mehr Spielraum in der Nachbearbeitung.
Die Blende bestimmt die Schärfentiefe: Mit etwa f/2.9 lässt sich der Hintergrund deutlich auflösen, während f/6.3–f/8 einen größeren Bereich scharf hält. Für höchste Bildqualität sollte ISO möglichst niedrig bleiben und die Belichtungszeit entsprechend angepasst werden.


Welches Objektiv wählen?
Manuell fokussierbare Irix-Objektive ermöglichen präzises Arbeiten bei wenig Licht und kontrastarmen Motiven. Die optimale Brennweite hängt von der Szene ab; ungefähr 50–150 mm ist für viele Food-Aufnahmen ein sehr brauchbarer Bereich, da die Perspektive natürlich bleibt und Verzerrungen gering sind. Auch ein Kitobjektiv kann genügen, besonders praktisch sind jedoch lichtstarke Festbrennweiten und Makroobjektive.
Das Irix 45mm f/1.4 eignet sich als Standardobjektiv, während das Irix 150mm f/2.8 Macro kleinste Details sichtbar macht. Ein Weitwinkel ergänzt den Bereich, wenn etwa eine ganze Tischdekoration oder mehrere Portionen gleichzeitig gezeigt werden sollen. Das Irix 15mm f/2.4 bietet einen großen Bildwinkel und korrigiert optische Fehler wie Verzeichnung und Aberrationen sehr gut.

Natürliches Licht
Bei Tageslicht helfen Reflektoren, Karton oder Hartschaumplatten: Weiße Flächen reflektieren Licht, schwarze Flächen reduzieren es. Seitliches Fensterlicht erzeugt oft eine schöne Schattenzeichnung; gegenüber kann mit einer weißen Fläche aufgehellt oder mit schwarzer Fläche abgedunkelt werden. Eine Diffusionsfläche macht hartes Licht weicher.
Für Available-Light-Aufnahmen kann sogar ein Smartphone genügen, während Kameras mit Wechselobjektiven mehr gestalterische Möglichkeiten bieten.

Künstliches Licht – Blitz oder Dauerlicht
Tageslicht ist nicht immer verfügbar oder konstant. Künstliche Lichtquellen geben deutlich mehr Kontrolle. Dauerlichter wie Quadralite VideoLED lassen sich mit großen Softboxen kombinieren und erzeugen weiches, plastisches Licht. Zusätzliche Diffusion kann die Wirkung von Tageslicht nachahmen. Mehrere Lampen, unterschiedliche Lichtformer und Abschatter lassen sich kombinieren, um Schatten und Stimmung gezielt zu gestalten.

Wichtiges Zubehör – das Stativ
Ein Stativ hält die Kamera stabil und verhindert Verwacklungen. Gleichzeitig bleibt der Bildausschnitt konstant, während die Szene arrangiert wird. Bei vorhandenem Licht ermöglicht es längere Belichtungszeiten und damit niedrige ISO-Werte für maximale Bildqualität.
Requisiten gestalten die Szene
Ein schönes Schneidebrett, ausgewähltes Geschirr, Besteck und farblich abgestimmte Servietten können eine Komposition deutlich aufwerten. Solche Details schaffen Atmosphäre und eine harmonische Bildwirkung, die Appetit macht. Food-Fotografie ist nicht nur technische Kamerabeherrschung, sondern ebenso Ästhetik, Kreativität und Freude am Gestalten.

Weckt eure Fantasie für appetitliche Bilder mit Quadralite und Irix!
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