Produkte mit einer Digitalkamera selbst fotografieren
Produktfotografie für Einsteiger, Teil II: manuelle Kameraeinstellungen, Studioblitz, TTL, Lichtzelt und einfacher Lichtaufbau.

Produktfotografie für Einsteiger – Teil II.
Professionelle Produktfotos können den Online-Verkauf unterstützen. Eine Digitalkamera liefert hochauflösende Bilder, doch Licht bleibt einer der wichtigsten Faktoren.
Manuelle Kameraeinstellungen
Im manuellen Modus kontrollierst du das Belichtungsdreieck:
- Blende beeinflusst Lichtmenge und Schärfentiefe.
- Verschlusszeit bestimmt die Belichtungsdauer. Mit Blitz sollte die Synchronzeit der Kamera, meist etwa 1/160–1/250 s, eingehalten werden.
- ISO steuert die Sensorempfindlichkeit; niedrige Werte wie 200–400 liefern meist sauberere Produktbilder.
Blitzlicht
Up! X 200 Quadralite Blitze eignen sich für DSLR- und spiegellose Kameras. Blitzlicht ermöglicht kleinere Blenden für mehr Schärfentiefe, niedrige ISO-Werte und kurze Verschlusszeiten. Das Basis-Set enthält zwei Lampen mit Stativen, Silberschirm und Softbox.
Es eignet sich für Einsteiger in Studioblitz, während die Funksteuerung mit Navigator X2 die Arbeit erleichtert.
Blitz einsetzen
Kleine Produkte lassen sich von oben in einem Lichtzelt ausleuchten. Navigator auf die Kamera setzen, beide Lampen auf denselben Kanal stellen und Leistung testen. TTL kann die Blitzbelichtung automatisch messen und steuern.
Für Produktfotos ist etwa f/8 oft ein guter Ausgangspunkt für ausreichend Schärfentiefe.

Die Up! X 200 Quadralite Blitze besitzen außerdem Einstelllicht, mit dem sich Schatten und Reflexe vor dem Auslösen beurteilen lassen.


